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Aus welchen Inhaltsstoffen besteht Kokosöl?

Kokosöl ist eine tropische Frucht, die über verschiedene Vitamine, Spurenelemente und essentiellen Fettsäuren verfügt. Eine dieser Inhaltsstoffe ist die Laurinsäure, der eine gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben wird. Sie ist eine gesättigte Fettsäure und oxidiert nicht beim Kochen und Braten, da sie, aufgrund ihrer Zusammensetzung, sehr stabil ist und hoher Hitze widersteht. Außerdem besitzt sie eine gewisse antibakterielle Wirkung. Neben der Laurinsäure findet man in der Kokosnuss auch Capryl- und die Caprinsäure.

Doch im Kokosöl befinden sich noch mehr Stoffe, die gut für den menschlichen Organismus sind und zwar die Mineralstoffe: Magnesium, Calcium, Kalium und Phosphor. Auch Eisen, Zink, Kupfer und Mangan sind in Spuren vorhanden.

Die Aminosäuren Tryptophan, Threonin, Lysin, Phenylalanin, Methionin, Valin, Leucin sowie Isoleucin gehören ebenso zu den Bestandteilen dieses besonderen Öls, wie die Vitamine B und E.

Wieso ist Kokosöl gesund?

Kokosöl gehört im Gegensatz zu früheren Meinungen, zu den gesundheitsfördernden Ölen. Seine gesunden Eigenschaften basieren auf seinen wertvollen Inhaltsstoffen.

Früher ging man davon aus, dass gesättigte Fettsäuren, wie zum Beispiel die oben erwähnte Laurinsäure, eine der Hauptursachen sind für zu hohe Cholesterinwerte. Doch neueste Studien von Volksgruppen, bei denen die Kokosnuss zu den Hauptnahrungsmitteln zählt, zeigen, dass genau diese Menschen von Diabetes, zu hohem Cholesterin, Herz- Kreislaufproblemen oder Schlaganfällen verschont bleiben.

In Wirklichkeit ist die Laurinsäure ein sehr wertvoller Bestandteil im Kokosöl. Sie vermag aufgrund ihrer Struktur die Lipidmembrane von Viren aufbrechen, dringt in das Innere des Krankheitserregers ein und zerstört ihn. Sie wirkt wie ein natürliches Antibiotikum. Laurinsäure ist auch in Muttermilch vorhanden und durch den Verzehr von Kokosöl, kommt es zu einer Anreicherung in der Muttermilch. Also profitieren auch Neugeborene von diesem wertvollen Öl, stärkt es doch indirekt ihr Immunsystem.

Auch über Vitamin B verfügt das Kokosöl und dieses Vitamin ist für den Körper sehr wichtig, da es zu mehr Energie verhilft und das Nervensystem positiv beeinflusst. Außerdem stärkt es das menschliche Immunsystem. Vitamin E gilt landläufig als Jungbrunnen, ist es als Antioxidans ein Radikalfänger und hilft so dem Körper sich gegen schädliche Einflüsse zu wehren. Der menschliche Stoffwechsel profitiert ebenso von Vitamin E, wie das Immunsystem.

Neben Vitaminen sind auch essentielle Aminosäuren, wie zum Beispiel: Tryptophan, Threonin, Lysin, Phenylalanin, Methionin, Valin, Leucin sowie Isoleucin, lebensnotwendig um den menschlichen Organismus am Laufen zu halten. Diese Eiweißstoffe kann der Körper nicht selbst herstellen, sie müssen ihm durch Nahrungsaufnahme zugeführt werden.

Das Öl der Kokosnuss liefert all diese wertvollen Aminosäuren und unterstützt so den Körper in seinen alltäglichen Funktionen. Besonders für Sportler kann das natürliche Kokosöl eine interessante Alternative zu synthetischen Eiweißprodukten sein, da es die wichtigen Aminosäuren in ursprünglicher Form enthält.

Ein weiterer gesundheitlicher Aspekt des Kokosöls sind seine Mineralstoffe: Magnesium, Calcium und Kalium. Sie sind sehr wichtig für den reibungslosen Ablauf in einem menschlichen Organismus. Magnesium ist entzündungshemmend und äußerst relevant für den Muskelaufbau und somit eine wertvolle Unterstützung des Bewegungsapparates. Für den Erhalt und Aufbau von Knochen ist Calcium absolut notwendig und Kalium spielt eine wichtige Rolle in der Regulierung des Wasserhaushaltes.

Kokosöl gehört somit zu einer gesunden Ernährung.

Verwendung von Kokosöl im Lebensmittelbereich

Kokosöl wird beim Backen und Kochen immer beliebter. Das liegt auf der einen Seite an seinen gesunden Inhaltsstoffen, auf der anderen Seite überzeugt eine weitere physikalische Eigenschaft, der hohe Rauchpunkt. Der Rauchpunkt bedeutet, die niedrigste Temperatur bei der Öle oder Fette eine deutliche Rauchentwicklung vorzeigen.

Es bedeutet aber auch, dass das Öl beim Rauchpunkt beginnt zu oxidieren, die Fettsäuren werden instabil und zerfallen. Es können gesundheitsgefährdende Substanzen entstehen. Das Kokosöl, mit seinen gesättigten Fettsäuren, bleibt bis zu seinem hohen Rauchpunkt, von 185 – 205°C, stabil und ist darum für das Kochen und Backen bei besonders hohen Temperaturen empfehlenswert.

In der asiatischen Küche, die auch hier immer beliebter wird, ist Kokosöl nicht wegzudenken. Es verleiht diesen Gerichten seinen typischen Geschmack und wer beim Kochen Wert auf Authentizität legt, sollte beim Zubereiten, zum Beispiel einer China Pfanne, auf Kokosöl zurückgreifen.

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