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Die Bedeutung von Vitamin D für den menschlichen Organismus

Grundsätzlich handelt es sich bei Vitamin D um eine Bezeichnung, die mehrere Vitamine mit fettlöslichen Eigenschaften in sich zusammenfasst. Gleichzeitig hat Vitamin D die Fähigkeit, den Kalziumgehalt im Körper auszugleichen. Einerseits können wir Vitamin D über Lebensmittel aufnehmen, andererseits ist unser Organismus auch dazu in der Lage, den Stoff selbst herzustellen - was wir dafür brauchen, ist Sonnenlicht.

Was ist Vitamin D - und wofür ist es gut?

Die exakte Bezeichnung für Vitamin D lautet tatsächlich Vitamin D3 - obgleich "Vitamine" in gewissem Maße nicht korrekt ist, da Vitamine nicht in ausreichender Menge von unserem Körper hergestellt werden können. Nimmt man es sehr genau, so sollte man den Stoff eigentlich als eine Art Vorstufe zu einem Hormon bezeichnen, weil der darin enthaltene Wirkstoff im Körper dem von einem Hormon sehr nahe kommt.

Rund 85% an Vitamin D im Körper wird selbst von ihm erzeugt - und zwar mit der Hilfe von Sonnenlicht. Über die Nahrung nehmen wir stattdessen nur rund 15% des gesamten Anteils im Organismus auf.

Genau deshalb ist Sonnenlicht für uns auch so wichtig: Sie werden von der Haut aufgenommen und es findet eine sogenannte endogene Synthese statt. In den Wintermonaten sind wir dementsprechend kaum dazu in der Lage, ausreichend Vitamin D herzustellen, denn ein essenzieller Stoff für die Produktion im Körper stellt das UVB dar. Nur damit kann aus dem Provitamin D3 sogenanntes Cholecalciferol (Vitamin D3) hergestellt werden.

Was bewirkt Vitamin D in unserem Körper?

Viele Menschen wissen, dass Vitamin D gesund und wichtig für unseren Körper ist - doch ist es trotzdem nur den wenigsten klar, welche Auswirkungen der Stoff eigentlich auf den Organismus hat. Die Hauptfunktion ist in erster Linie die Stärkung bzw. Mineralisierung der Knochen. Ein ausbalancierter Vitamin-D-Gehalt im Körper stellt sicher, dass neue Knochenstammzellen entstehen können, gleichzeitig sorgt Vitamin D für einen ausgeglichenen Austausch an Phosphat - einem Mineralstoff, der unter anderem in unseren Zähnen vorkommt.

Auch den Kalziumhaushalt beeinflusst Vitamin D, denn Kalzium ist einer der wichtigsten Bausteine unserer Knochen, unserer Zähne und unserer Fingernägel.

Weitere wichtige Funktionen sind unter anderem, dass Vitamin D - laut zahlreicher Studien - einen effektiven Schutz vor Demenz und Parkinson bieten soll und gleichzeitig die Gefahr, an MS (Multipler Sklerose) zu erkranken, deutlich verringert. Darüber hinaus stützt Vitamin D unser Immunsystem effektiv und soll zudem Depressionen entgegenwirken. Nicht umsonst sagt man, dass Sonnenlicht glücklich macht - Vitamin D hat darauf maßgeblich Einfluss.

Wie viel Vitamin D braucht unser Körper?

Obgleich unser Körper dazu in der Lage ist, Vitamin D selbst zu produzieren, ist es keine Seltenheit, dass Menschen unter einem Mangel des Stoffs leiden. Man schätzt, dass rund 70% aller Menschen in Deutschland einen zu niedrigen Vitamin-D-Haushalt haben. Der Grund dafür ist, dass wir uns viel zu wenig an der frischen Luft bewegen. Zwar bekommen wir auch im Haus Tageslicht ab, jedoch nicht so viel, dass die UVB-Einstrahlung genügend Vitamin D im Körper bilden könnte. Vor allem in den Wintermonaten wird praktisch überhaupt kein Vitamin D produziert - das Solarium hilft dabei nicht, denn hier werden fast ausschließlich UVA-Strahlen an die Haut abgegeben.

Experten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sind der Meinung, dass ein Erwachsener pro Tag einen Bedarf von etwa 20 µg Vitamin D hat - für Kinder gilt die Hälfte. Meist genügt es jedoch nicht, nur über die Nahrung Vitamin D aufzunehmen. Sollte man über die Haut nicht genügend davon aufnehmen können, weil man zu wenig Sonnenlicht abbekommt, ist es zu empfehlen, den Mangel mit entsprechenden Präparaten aus der Apotheke auszugleichen.

Wie erkenne ich einen Mangel an Vitamin D im Körper?

Erste Symptome eines Vitamin-D-Mangels sind unter anderem ständige Nervosität, Schlafstörungen oder auch täglich wiederkehrende Stimmungstiefs. Sollte man diese Anzeichen bei sich bemerken, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen, der den Vitaminhaushalt überprüfen kann. Auf der anderen Seite kann auch eine Überdosierung an Vitamin D im Körper der Fall sein, allerdings lässt sich diese allein durch Lebensmittel oder zu viel Sonne nicht erreichen, sondern nur durch eine zu hohe Dosis an Präparaten, die man zu sich nimmt.

Setzt man die entsprechenden Ergänzungsmittel ab, wird sich der Haushalt in der Regel schon nach wenigen Tagen wieder normalisieren - die Überdosierung bleibt also im Grunde ohne Folgen.

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