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Sportliche Erholung beim Radwandern

Beim Radwandern geht es, anders als bei einer herkömmlichen Fahrradtour, nicht primär darum, ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Auch der sportliche Leistungsaspekt spielt zwar ebenfalls eine Rolle, steht aber nicht im Zentrum der Motivation. Vielmehr ist beim Radwandern das bewusste Erleben von Natur und Bewegung besonders wichtig, unabhängig davon, wie schnell die gewählte Strecke bewältigt werden kann.

Demzufolge ist das Radwandern nicht nur eine Aktivität für routinierte Sportler und durchtrainierte Hobbyathleten. Auch für ungeübte Freizeitsportler ist es eine ideale Form der aktiven Entspannung - vorausgesetzt die Streckenführung wird sorgsam geplant und so gewählt, dass kein Teilnehmer durch zu plötzliche starke Beanspruchung überfordert wird. Beim Radwandern sollte Kondition langsam und schonend aufgebaut werden, Spaß und nicht Leistung sollten im Vordergrund stehen.

Planung und Kondition bei Radwanderungen

Falls in der Gruppe gefahren wird, ist es außerdem ratsam, wenn die Teilnehmer der Radwanderung zu Beginn einen ähnlichen Grad an Kondition aufweisen, so dass Unter- oder Überforderungen einzelner Gruppenmitglieder vermieden werden können.

Radwandern ist ohnehin ein Sport, der sich als Gruppenunternehmung hervorragend eignet. Gemeinsam können neue Entdeckungen gemacht und neue Radwege erforscht werden. Auch als Familienurlaub ist eine Radwanderung bei guter Vorbereitung durchaus geeignet.

Wichtig bei der Planung von Radwanderungen ist es, auf eine gute, intakte und funktionierende Ausrüstung zu achten und sich mit dem eigenen Fahrrad hinreichend vertraut zu machen. Die notwendigen Handgriffe für mögliche Spontanreparaturen sollten bekannt und das Werkzeug vorhanden sein.

Ein weiterer wichtiger Planungsaspekt bei der Streckenführung sind natürlich auch landschaftliche Vorlieben oder eventuelle Besichtigungswünsche. Per Internet lassen sich die wichtigsten und interessantesten Radwege für das Radwandern in Deutschland meist zügig recherchieren.

Wer sich lieber nicht-elektronisch orientieren oder die Radwanderung etwas flexibler gestalten möchte, kann sich auch an das sogenannte "Knotenpunktsystem" halten. Es funktioniert, indem auf der jeweiligen Route Wegweiser aufgestellt sind, die die Richtung zu bestimmten wichtigen Punkten ausweisen, an denen sich wiederum große Übersichtskarten befinden.

In Deutschland ist das System, das sich in den Niederlanden und Belgien großer Beliebtheit erfreut, allerdings bisher nur vereinzelt installiert.

Bei sorgfältiger Planung und Vorbereitung der Radwanderung, die aber auch Spielraum für spontane Kursänderungen zulässt, steht einem entspannenden und nebenbei kostengünstigen Aktivurlaub nichts mehr im Wege. Mensch und Drahtesel dürfen dann in trauter Einigkeit die Wunder der Natur erkunden. 

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