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Die magische Anziehungskraft des Pico del Teide

Mit 3718 Metern Höhe ist der Vulkan Pico del Teide auf der kanarischen Insel Teneriffa der höchste Berg der Kanaren. Der Pico del Teide ist von einem riesigen, zum Teil von der UNESCO unter Schutz gestellten Naturschutzgebiet umgeben.

Der Name des beeindruckenden Berges bezieht sich auf die Göttin Guayota. Einer Legende der Guanchen nach soll sie auf dem Vulkan ihren Wohnsitz haben. Ob nun Göttin oder nicht, der Pico del Teide hat nicht nur eine beinahe magische Ausstrahlung, er will auch regelrecht erobert werden.

Dabei geht es weniger um die alpinen und sportlichen Fähigkeiten seiner Besucher, sondern viel eher um die wetterbedingte Unbeständigkeit, die launenhaft selbst bestimmt, wer diesen höchsten spanischen Gipfel überhaupt zu Gesicht bekommen darf. Während Bikini und Sonnencreme die Ausstattung an den kanarischen Stränden ist, kann es oben beim Pico del Teide sehr kalt sein und auch mal mitten im Sommer ausgiebig schneien.

Aufgrund der schnellen Wetterumstürze benötigt jeder, der den Gipfel des Pico del Teile ersteigen will, neben einer sehr guten Kondition auch eine Genehmigung zum Besteigen. Sie ist kostenlos in der Naturparkverwaltung gegen Vorbestellung und bei Vorlage eines Ausweises erhältlich.

Wer bequem nach oben kommen will, nimmt die Seilbahn, die 150 Meter unterhalb des Gipfels endet. Ebenso wie die Besucher ist auch sie von den Wetterbedingungen abhängig. Fährt sie, so ist es ratsam, sich mit Sonnencreme mit sehr starkem UV-Schutz auszurüsten.

Der Pico del Teide ist von einer beeindruckenden Vulkanlandschaft umgeben. Schon alleine deshalb lohnt sich die Fahrt zum Vulkan. Laut geologischen Aussagen ist der Pico del Teide noch aktiv eingestuft. Seine letzten Ausbrüche fanden in den Jahren 1706, 1798 und 1909 statt.

Im Jahr 1706 mussten bei dem Ausbruch mehr als 10 000 Menschen ihr Leben in der zum Meer strömenden heißen Lava lassen. Doch heute erscheint der Vulkan Pico del Teide auf Teneriffa friedlich und nur etwas launisch in Sachen Wetter. Aber gerade das macht ihn umso begehrenswerter.

Wer mit ausreichend Kondition ausgestattet ist, wandert zum einstigen Hauptkrater Rambleta und wer weniger sportliche Fähigkeit mitbringt, genießt einfach die an eine Mondlandschaft erinnernde Nationalparkumgebung.

Für einen Gipfelaufstieg ist festes Schuhwerk erforderlich und auch ein Stock ist hilfreich in den losen Geröllhalden unterhalb des Gipfels. Im Winter wird ein Eispickel benötigt.

Besonders abenteuerlich ist eine Tour über zwei Tage mit Übernachtung in der begehrten Altavista Hütte. Eine Vorreservierung ist zu empfehlen. Wer übernachtet, sollte noch in der Dunkelheit zum Gipfel des Pico del Teide aufsteigen, um von dort aus einen unvergesslichen Sonnenaufgang zu erleben.

In der ersten Morgensonne legt die Sonne den Pico del Teide als Schatten bis zur Nachbarinsel La Gomera und taucht das ihn umgebende Anaga-Gebirge und die Berge der Caldera in rotes und goldenes Licht. Wenn die Luft klar ist, ist sogar ein Blick auf die Küste Afrikas möglich. Ein einzigartiges Erlebnis inmitten eines Teneriffaurlaubs!

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