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Urlaub in Italien – allgemeine Informationen

Johann Wolfgang Goethe unternahm seine „Italienische Reise“, die ihn bis Palermo führte, noch mit der Postkutsche. Der Dichter Johann Gottfried Seume wurde berühmt durch seinen „Spaziergang nach Syrakus“. Heute besuchen etwa 53 Millionen Touristen im Jahr die Apeninhalbinsel, deren größter Teil vom Mittelmeer umschlossen ist.

Die Westküste ist die Italienische Riviera, die Ostküste wird Italienische Adriaküste genannt. Neben religiösen und kulturellen Zielen bietet Italien eine Menge Möglichkeiten zur Erholung, für die sich Berglandschaften, große Seen und lange Strände anbieten. Wer alles möchte, kann Bildung mit Erholung verbinden und sogar an einer Generalaudienz des Papstes im Vatikan teilnehmen.

Italien - Lage, Größe, Einwohner, Sprache, Währung, Regionen

Italiens Nachbarländer sind Frankreich, die Schweiz, Österreich, Slowenien und die Kleinstaaten San Marino, Vatikanstadt sowie eine Seegrenze zu Kroatien.

Die Halbinsel ist von Nordwest nach Südost ausgerichtet und hat die Form eines Stiefels. Ihre Gesamtfläche ist 301.338 km² mit 60.601.718 Einwohnern, die Währung ist der Euro.

Italienisch ist die Amtssprache, daneben gibt es noch regionale Amtssprachen wie Deutsch, Ladinisch, Französisch und Slowenisch. Dazu kommen Minderheitssprachen, die seit 1999 per Gesetz geschützt werden: Albanisch, Griechisch, Katalanisch, Sardisch, Okzitanisch, Furlanisch und Frankoprovenzalisch.

Italien hat 20 Regionen. Jede Region hat eine Hauptstadt und eine Landesverfassung. Fünf Regionen verfügen über ein Sonderstatut, das ihnen mehr Entscheidungsfreiheit gewährt. Die Lombardei im Norden des Landes mit ihrer Haupstadt Mailand, hat die meisten Einwohner, gefolgt von Kampanien, dessen Hauptstadt Neapel ist. Die kleinste Region ist Aostatal an der Grenze zur Schweiz.

Hauptstadt Rom - Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten

Die Hauptstadt Italiens ist Rom in der Region Latium und hat etwa 3 Millionen Einwohner. Die Ewige Stadt hat mit einem erdrückenden Schuldenberg zu kämpfen. Dennoch ziehen die vielen Sehenswürdigkeiten Touristen immer wieder magnetisch an.

An der Brücke Ponte Duca d‘ Aosta werden mehrfach am Tag Schiffsfahrten auf dem Tiber angeboten. Das historische Zentrum mit dem Kolosseum, dem Forum Romanum und dem Trevibrunnen, der 26 Meter hoch und 50 Meter breit ist, gehört zu den vielen Sehenswürdigkeiten.

Die Spanische Treppe mit 136 Stufen ist ein beliebtes Sitzmöbel erschöpfter Touristen und ein internationaler Treffpunkt in Rom.

Über den „harmonischen Platz“ gelangt man zum Petersdom. San Pietro gehört zu den bedeutendsten Kirchen der katholischen Christen.

Wer Blumen- und Obstmärkte mag, besucht den Campo de Fiori, auf dem im Mittelalter Hinrichtungen stattfanden.

Vatikanstadt hat den weltweit größten Museumskomplex. Neben 14 Museen ist die Sixtinische Kapelle mit der von Michelangelo unter die Decke gemalte und oft restaurierte Schöpfungsgeschichte ein kultureller Höhepunkt.

Besonderheiten des Landes Italien

Reisende, die gern nach Italien fahren, sagen, man brauche ein ganzes Leben, um Italien von den Alpen bis Sizilien zu erkunden. Das gilt auch für die italienische Küche, die von Region zu Region ganz unterschiedlich ist und für die vielen Weine, die auf der Apenininsel durch das sonnige Klima gut gedeihen.

Besonderheiten des Landes ist die geographische und klimatische Vielfalt des Landes, wie Flussebenen, Alpengipfel, Hügellandschaften und Meeresküsten. Während es im Norden im Winter so kalt wie in Deutschland sein kann, ist es im Süden eher mild.

Ein großer Teil der Alpen im Norden ist italienisch. Die höchsten Berge in Italien sind der Mont Blanc mit 4.810 Metern an der französischen Grenze und der Gran Paradiso mit 4.061 Metern.

Die Dolomiten gehören zu den Südalpen. Der höchste Berg heißt Marmolata und ist 3.342 Meter hoch.

Entlang der Längsachse Italiens zieht ein Gebirgszug und hat in der Mitte des Landes, im Gran Sasso, eine Höhe von 2.912 Metern.

Die italienische Riviera ist das Gebiet von Ligurien (Haupstadt Genua) bis Kampanien (Hauptstadt Neapel). Die Adriaküste an der Ostseite reicht von Triest bis Ampulien.

Die größten Seen in Oberitalien sind Gardasee, Comer See und Lago Maggiore, im mittleren Italien zählen der Trasimenische See und der Bolsenasee zu den beliebten Erholungsgebieten.

Weitere bekannte Städte und Urlaubsgebiete in Italien

Bekannte Städte in Italien sind Mailand mit dem Mailänder Dom und dem Opernhaus La Scala,die Hauptstadt der Toskana und Kunstmetropole Florenz mit der Kathedrale Santa Maria del Fiore, die berühmte Lagunenstadt Venedig mit Sehenswürdigkeiten wie dem Markusplatz, dem Markusdom, der Realtobrücke, der Seufzerbrücke und dem Dogenpalast, Pisa, mit dem schiefen Turm und dem Dom auf dem Campo dei Miracoli, was Wiese der Wunder bedeutet, Siena, eine der schönsten Städte Italiens und Ovierto, der einstigen Etruskerstadt.

Ravenna, Rimini, Riccione und Bellaria sind ebenso gern besuchte Urlaubsorte.

Zu den häufig gebuchten Urlaubsgebieten gehören die Insel Elba, die italienische Riviera, Latium mit seiner Hauptstadt Rom, Venetien, Sizilien sowie die Stiefelspitze Kalabrien mit Bergen und Stränden.

Welche Inseln gehören zu Italien?

Zu Italien gehören die Inseln Sizilien und Sardinien sowie eine Inselgruppe im Norden und Westen von Sizilien, die man Liparische und Ägadische Inseln nennt.

Vor der Küste Latiums liegen die Pontinischen Inseln im Tyrrhenischn Meer, wie die Insel Capri. Weiter nördlich vor der Toscana ist Elba. An der Ostküste, der Adria, sind die Pelagischen Inseln, zu denen Lampedusa gehört.

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