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Reiki – Aktivierung der eigenen Heilungskräfte

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Reiki von einem japanischen Mönch (Dr. Mikao Usui) der Legende nach im Selbstversuch entdeckt und weiterentwickelt. Über Deutschland gelangte es nach Europa und verbreitete sich über die gesamte Erde.

Der Name bezeichnet die universelle Lebensenergie und steht für eine spirituelle Behandlungsform, bei der diese Energie durch Handauflegen weitergegeben wird. Der Reiki-Behandler darf sich teilweise auch auf die eigene Intuition verlassen, muss aber in jedem Fall die traditionelle Einweihung durch einen Reiki-Meister beziehungsweise Reiki-Lehrer erfahren haben.

In drei Grade zum Reiki Meister

Die Reiki Lehre geht davon aus, dass heilende Energie übertragbar ist. Während der Rituale bei den Einweihungen wird der Reiki Schüler vom Lehrer befähigt, Reiki mit positiver Wirkung auszuüben. Dafür wird der Energiekanal des Schülers aktiviert.

Dieser erlernt außerdem die Reiki Symbole, deren Kraft ihn zum Beispiel auch in die Lage versetzt, Fernbehandlungen auszuüben. Weiter werden die Durchführung von Reiki in Selbst-, Kurz- und Vollbehandlungen und die Grundposition der Handauflegungen sowie die wichtigen Körperstellen gelehrt.

Auch die Geschichte und Theorie über die Wirkungsweise von Reiki wird unterrichtet, während der Schüler drei bis vier aufsteigende Grade mit den entsprechenden Einweihungen durchläuft. Schließlich hat er mit dem dritten und vierten Grad den Status des Reiki-Meisters beziehungsweise -Lehrers erreicht und darf nun selbst die Reiki-Einweihungen vollziehen.

Wie wird eine Reiki Behandlung durchgeführt

Während einer Reiki Behandlung arbeitet der Gebende nicht mit seiner eigenen Energie, sondern stellt sich als offener Kanal für die Reiki-Energie zur Verfügung. Diese lässt er durch die Innenflächen seiner Hände zu dem anderen Menschen oder sich selbst strömen.

Die Positionen der Hände sowie die Stellen des Körpers, auf die sie platziert werden, sind festgelegt, dürfen aber intuitiv auch verändert werden. Dabei berühren die gebenden Hände entweder den Körper des Behandelten direkt oder sie verweilen einige Zentimeter darüber in dessen Aura.

Die Hände liegen nebeneinander, meistens aber befinden sie sich jeweils für wenige Minuten an unterschiedlichen Körperstellen. Zum Beispiel liegt eine Hand im Kopf- oder Nackenbereich und die andere am Bauch oder Steißbein des Reiki-Nehmenden. Auch bei einer Selbstbehandlung sind die entsprechenden Körperstellen fast immer ohne großen Aufwand erreichbar.

Die Wirkung von Reiki

Das Fließen der universellen Reiki Energie soll die Selbstheilungskräfte des Behandelten aktivieren. Hierbei geht es nicht nur um „Heilung“ kranker Menschen, sondern auch um Tiefenentspannung, Beruhigung vor und bei aufregenden Situationen und die wohltuende Wirkung auf einen stressgeplagten Menschen und dessen Immunsystem.

Der Literatur entsprechend wird Reiki zur Beschleunigung von Wundheilung und Neutralisierung möglicher Nebenwirkungen von Medikamenten eingesetzt. Körper, Geist und Seele sollen in Einklang gebracht werden, was der Reiki-Empfänger als kräftigende Harmonisierung oder auch als erfrischende Energie erfahren kann.

Der Lehre entsprechend löst Reiki auf sanfte Weise festsitzende Blockaden und fördert menschliche Qualitäten wie Liebe, Rücksichtsnahme, Toleranz oder Vertrauen. Da eine Reiki Behandlung sich nicht nur auf die körperliche, sondern auch die spirituelle, seelische sowie soziale Ebene bezieht, zielt die Anwendung möglicherweise auch etwa auf Beziehungsprobleme oder depressive Verstimmungen ab.

Vor einer Behandlung können also sowohl körperliche Symptome wie auch psychische Fragen angesprochen und in die Reiki-Einheit mit einbezogen werden. Nach der Reiki-Lehre vermag die universelle Energie keine Krankheiten oder Zustände zu verschlimmern, sondern fließt von selbst an die Stellen, wo sie benötigt wird. Demnach brauche für eine Reiki-Behandlung keine Diagnose festzustehen.

Besonders die Selbstbehandlung ermöglicht hilfreiches Reiki direkt in der Praxis. Intuitiv legt ein Mensch bei Kopfschmerzen die Hand an seine Stirn, um dem Schmerz entgegenzuwirken. Im Sinne von Reiki kann er solche Behandlungsmethoden beispielsweise vor einem Bewerbungsgespräch oder einer Prüfungssituation bewusst, gezielt und wirkungsvoll anwenden.

Nicht nur für den Menschen

Mit der dank der Symbole verstärkten mentalen Kraft kann nach der Reiki-Lehre ein Praktizierender die universelle Lebensenergie überall dorthinschicken, wo er sie als sinnvoll erachtet. Das mögen schwierige politische Konstellationen oder Katastrophen in fremden Ländern sein ebenso wie die eigene finanzielle Situation.

Auch zu Pflanzen und Umweltschäden kann die Reiki Energie fließen oder zu kranken und gequälten Tieren wie beispielsweise in der Massentierhaltung, auf Tiertransporten und Schlachthöfen. Überall wo eine Entwicklung gefördert, ein Zustand entspannt oder vertieft werden solle, könne Reiki begünstigend einwirken.

Was wird für Reiki gebraucht

Zum Erlangen der unterschiedlichen Reiki-Grade wird eine bestimmte Zeit der Praxiserfahrung vorausgesetzt. Ansonsten braucht der Reiki-Gebende der Lehre nach als Instrument lediglich seine Hände und Offenheit für spirituelle Entwicklung. Eine Vollbehandlung im Liegen dauert circa eine Stunde lang. Wenn nicht soviel Zeit zur Verfügung steht, kann innerhalb von zwanzig Minuten eine Kurzbehandlung im Sitzen durchgeführt werden.

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