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Yoga Philosophie

Yoga ist, stark vereinfacht ausgedrückt, eine nach indischer Philosophie entwickelte Konzentrationsübung, eine Meditation. Die Menschen, die Yoga aktiv praktizieren, werden auch als Yogi bezeichnet und lösen sich in den Momenten der körperlichen oder geistigen Ausübung von allen Einflüssen der sie umgebenden Umwelt.

In Indien gibt es allein sechs verschiedene philosophische Schulen, die das klassische Yoga in vielfältiger Form unterrichten. Die Unterschiede liegen dabei sowohl in der jeweiligen philosophischen Auffassung, als auch in den meditativen Körperübungen. Zudem legen einige Yoga-Schulen den Schwerpunkt auf den Geist, während andere wiederum die körperlichen Übungen als wichtiger erachten.

Yoga - ganzheitliche Erlangung des Gleichgewichts von Körper, Geist und Seele

Dennoch liegt dem Yoga, egal welcher Ausrichtung man dabei folgt, eine gemeinsame wichtige Philosophie zugrunde, und dies ist die ganzheitliche Erlangung des Gleichgewichts von Körper, Geist und Seele.

Die Philosophie des Yoga ist u.a. in der Bhagavad-Gita, was übersetzt aus dem Sanskrit für den „Gesang Gottes“ steht, zu finden. Die Bhagavad-Gita stammt vermutlich aus dem dritten Jahrhundert und ist eine Sammlung von 18 religiös-philosophischen Gesängen aus dem Hinduismus.

Hierin treffen die Erkenntnisse unterschiedlichster sogenannter Denkschulen aus Indien zusammen. Und so findet man in den Schriften Grundlagen der Veden, der Brahmanen oder der Upanishaden. Die Gedichte handeln von der Selbstverwirklichung des Menschen durch Ethik, Meditation, Karma und Wiedergeburt.

Und so wird deutlich, dass die uralte Philosophie des Yoga auch heute noch Bestand hat und gelebt wird. Für Mahatma Gandhi war die Bhagavad-Gita beispielsweise ein wichtiger und bedeutungsvoller Ratgeber.

Dennoch muss festgestellt werden, dass die Bhagavad-Gita für die Menschen in der westlichen Welt schwer zu lesen und schwer zu verstehen ist. Hier war die Arbeit des berühmten Maharishi Mahesh Yogi, der die Gesänge im Jahr 1965 aus dem Sanskrit ins Englische übersetzte und kommentierte, von ganz entscheidender Bedeutung.

Durch den Maharishi wurden Jahrtausendealte Erkenntnisse besonders in das Bewusstsein der Menschen in den westlichen Ländern getragen und die Tür zum heute praktizierten Yoga geöffnet.

Die Philosophie des Yoga ist zu Lernen, im Einklang mit den Gesetzen der Natur und des Kosmos zu sein. Das Unreine, wozu beispielsweise negative Gefühle gehören, wird bekämpft. Durch gezielte Konzentration wird die eigene Achtsamkeit geschult.

Die Entdeckung der Spiritualität hilft dabei, die Wichtigkeit der Erfüllung von materiellen Wünschen oder das kraftraubende und krankmachende Streben nach Anerkennung und Erfolg in den Hintergrund treten zu lassen.

Und so geht eine Meditationsübung im Yoga nicht darauf hinaus, den Menschen zu irgendwelchen Wundern zu verhelfen, sondern einzig darauf, eine natürliche Entfaltung zu ermöglichen und zu unterstützen.

Yoga macht emotionales, körperliches und geistiges Wohlbefinden möglich und schult gleichermaßen die Erkenntnisfähigkeit, die Kreativität, die Phantasie und die Intuition.

Zu den Yoga Formen, denen eine besonders wichtige Bedeutung zugerechnet wird, zählen das Verstehen – Jnana, die Tat – Karma, Herz und Hingabe – Bhakti sowie das königliche Yoga – Raja. Aber auch das Traum-Yoga als eine Reise zum inneren Meister, wird von vielen spirituellen Lehrern praktiziert.

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