- mehrere dünne Lagen übereinander - bestehend aus atmungsaktivem Material, damit es nicht zum Wärmestau kommt und der Schweiß nach außen abtransportiert wird
- funktionelle Unterwäsche (z. Skiunterwäsche), körpernahes Laufshirt und Lauftight (enge Laufhose) sowie eine Weste (Herbst) oder eine Jacke (Winter).
- gute Sportbekleidung für den Winter muss gegen Kälte und Nässe schützen. Optimal ist es, wenn die Kleidung aus drei Schichten besteht.
Unterwäsche (Wärmeleitende Schicht)
Speziell bei der Unterwäsche ist es wichtig, dass es sich dabei nicht
um Baumwollmaterial handelt, denn dieses nimmt die Feuchtigkeit (Schweiß)
auf, was zum Frösteln und im schlimmsten Fall zur Erkältung führen
kann. Besser geeignet sind so genannte Kunstfasern, die bspw. auch bei der
Ski-Unterwäsche zu finden sind.
Laufshirt und Laufhose (Wärmeisolierende Schicht)
Speziell für die Herbst- und Winterzeit sollte beides ebenfalls körpernah
getragen werden. Viele Discounter bieten preisgünstige Modelle an,
besser ist, sich im Fachhandel eingehend beraten zu lassen. Denn gerade
bei diesen Bekleidungstücken ist die Anprobe wichtig, damit kein Körperteil
eingeengt wird und die Blutzirkulation optimal bleibt. Shirt und Hose sollten
jeweils bis zu den Handgelenken bzw. Knöcheln eng anliegen.
Jacke oder Weste (Kälteschützende Schicht)
Das Material muss sowohl wind- als auch wasserdicht sein. Nylon mit entsprechender
Beschichtung sorgt dafür, dass einerseits der Schweiß nach außen
verdunstet und andererseits kein Wind oder Nässe nach innen durchgelassen
wird. Wer möchte kann diese Kleidungsstücke zusätzlich noch
imprägnieren. Achtung: Beim Waschen keinen Weichspüler verwenden,
denn damit wird die Imprägnierung porös bzw. komplett aufgelöst.
Mütze und Handschuhe
Sowohl über den Kopf als auch über die Hände kann viele Wärme
verloren gehen. Die Kopfbedeckung sollte aus saugendem Material bestehen,
damit wird der Kopf trocken gehalten und vor Auskühlung geschützt.
Geeignet für Kopf und Hände ist z. B. dünnes (leichtes) Polyesterfleece,
welches ohne unangenehmen Wärmestau vor Kälte schützt.
Schuhe
Eine griffige Sohle mit ausgeprägtem Profil sorgt für gute Bodenhaftung
und verhindert das Ausrutschen bei Nässe. Damit die Füße
trocken bleiben sollten die Schuhe bis zum Schaft wasserabweisend sein.
Besonders geeignet sind so genannte Trailschuhe, die quasi bei jedem Wetter
und in jedem Gelände getragen werden können.
Wie merke ich, ob ich richtig angezogen bin?
Leichtes Frösteln während der ersten 10 Minuten des Trainings
zeigt, dass man die richtige Kleidung trägt.
Tipp: Auch bei den Socken danken es einem die Füße, wenn
das Material funktionell ist, der Schweiß abtransportiert wird und
flache Nähte dafür sorgen, dass die Füße und das Training
nicht durch unangenehme Druckstellen beeinträchtigt wird.



