Ruhepuls mit regelmäßigem Training senken
Der Ruhepuls ist ein Gradmesser für die Fitness. Je niedriger er ist, desto besser. Man misst den Ruhepuls am besten morgens kurz nach dem Aufwachen im Liegen, wenn man körperlich noch völlig entspannt ist, mittels Daumen und Zeigefinger am linken Handgelenk oder an der Halsschlagader, wobei man 15 Sekunden lang die Herzschläge zählt und dann mit der Zahl 4 multipliziert. Man kann die Messung aber auch mit Hilfe einer Pulsuhr durchführen. Was in der Regel zu genaueren Ergebnissen führt.
Der Ruhepuls liegt normalerweise zwischen 60 und 80 Schlägen pro Minute. Bei gut durchtrainierten Sportlern kann der Ruhepuls bis in einen Bereich von 30 bis 40 Schlägen absinken. Das bedeutet, dass das Herz eines sportlich Trainierten viel weniger Schläge ausführen muss, um das Blut durch den Kreislauf zu pumpen. Das Herz muss sich weniger anstrengen, wird weniger belastet und bleibt gesünder.
Das Betreiben von Ausdauersport mit langsamer Steigerung der Belastung führt zur Kräftigung und damit zur Entlastung des Herzens. Wenn man längere Zeit richtig trainiert hat und dann wiederholt morgens den Ruhepuls misst, wird man feststellen, dass dieser nach und nach immer mehr absinkt. Außerdem verkraftet man immer höhere Belastungen ohne außer Atem zu geraten. Hat man einen zu hohen Ruhepuls oder sogar Werte im Bluthochdruckbereich, so muss man das körperliche Training vorsichtig aufbauen.
Zu hoher Puls
Schnellt der Puls zu sehr in die Höhe, überlastet man sein Herz und schadet ihm. Ebenfalls reagiert das Immunsystem ungünstig auf körperliche Überlastung. Killerzellen können nicht mehr optimal arbeiten und Krankheitserreger nicht abwehren. Ein zu anstrengendes Training führt außerdem zu Sauerstoffmangel in den Muskeln. Der daraus resultierende Muskelkater verschlechtert das Allgemeinbefinden. Richtig durchgeführtes Ausdauertraining erkennt man an guten Resultaten. Das Herz pumpt pro Schlag mehr Blut durch den Körper, man fühlt sich kräftiger und leistungsfähiger.
Anhand des Ruhepulses können Sie auch den optimalen Trainingspuls errechnen.
Beispielsweise können Sie den Pulszonen Kalkulator auf folgender Seite
verwenden:
» Pulszonen
Kalkulator
Betrachten Sie dies jedoch nur als Richtwert. Eine genaue Analyse Ihres Trainingspulses erhalten Sie am besten bei einem Leistungsdiagnostikcheck.

