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Barfuss – Unsere Füße sehnen sich nach Freiheit

BarfussBarfuss - Ohne Schuhe, ohne Socken. Nichts umhüllt unsere Füße. Wir können den Boden auf dem wir gehen, spüren, die Welt neu erfühlen und ertasten. Wann sind Sie das letzte Mal barfuss gelaufen? Als Kind? Die paar Male, die Sie ohne Schuhe von der Dusche schnell zum Telefon gerannt sind, zählen nicht!

Füße müssen nicht versteckt werden

Keine Panik, Sie sind nicht verrückt, wie Johanna Wokalek im gleichnamigen Film „Barfuss“, nur weil Sie keine Schuhe tragen. Wir sind ohne Schuhe geboren und auch Tiere haben keine Schuhe zum Laufen.

Es gibt zwar wunderschöne, aber auch bequeme Schuhe, angefangen von den im Sommer so beliebten Flip-Flops, den klassischen Ballerinas oder praktische Wanderschuhe. Doch kaum etwas trägt sich so gut wie nichts.

Natürlich ist es nicht immer angenehm, barfuss zu gehen, denn manche Untergründe schmerzen und die Füße würden vom ständigen Laufen ohne Schuhe vielleicht bald wund werden. Wir müssen es ja nicht ständig tun, aber gönnen wir unseren Füßen zwischendurch doch öfter einmal schuhfreie Zeiten!

Ohne Schuhe - positive Auswirkungen des Barfuss gehens

An unseren Fußsohlen sitzen hunderte Nervenenden, die beim Gehen ohne Schuhe angenehm stimuliert werden. Barfussgehen ist aber nicht nur gut für unsere Füße, es wirkt sich auch äußerst positiv auf die Psyche aus.

Durch falsches Schuhwerk erhalten wir zudem oft eine schiefe Haltung und riskieren damit weitere Schäden. Beim Gehen ohne Schuhe stärken wir unsere Rückenmuskulatur und sorgen unbewusst für einen aufrechten Gang. Fehlstellungen lassen sich vor allem bei Kindern und Jugendlichen häufig noch gut durch bloßfüßiges Laufen korrigieren.

Barfuß erfühlen und ertasten

Immer öfter werden vor allem in Erholungsgebieten und Kurorten Barfuss Wege eröffnet, um neue Kräfte und Energien zu tanken und unsere Füße wieder einmal zu spüren. Pfade mit Sand, mit unterschiedlichen Steinen, mit kleinen und großen Holzstücken, mit weichem Moos ausgelegt oder mit Wasser befüllt lassen uns bewusst auf unsere Füße achten.

Wir sind imstande, verschiedene Untergründe zu erfühlen und bewusst wahrzunehmen. Das können Sie aber auch ohne eigens dafür angelegten Weg. Tun Sie sich und Ihren Füßen etwas Gutes. Denken Sie nicht weiter nach: Ziehen Sie ihre Schuhe aus und genießen  Sie barfuß das neue Lebensgefühl!

So machen Sie Ihre Füße barfuß tauglich

Kaum ein Körperteil wird so stark beansprucht wie unsere Füße, immerhin müssen die laufenden Schwerarbeiter unser Gewicht, zu hohe oder aber zu enge Schuhe aushalten. Sie tragen uns im Laufe eines Lebens rund dreimal um die Welt.

Also wäre es eigentlich an der Zeit, ihnen etwas Gutes zu tun und sie bevor Sie losstarten, barfuss tauglich zu machen. Sie können sich von Ihren Füßen zur professionellen Pediküre tragen lassen oder aber auch zuhause selbst Hand anlegen.

Verwöhnen Sie Ihre Füße vorerst mit einem angenehmen warmen Fußbad. Ätherische Zusätze sorgen für ein erfrischendes Gefühl, ölhaltige Bäder lassen die Haut angenehm weich werden. Verhornte Stellen lassen sich anschließend mit einem Bimsstein leicht entfernen, aber auch Peelingcremes, die etwas sanftere Variante, machen raue Stellen wieder angenehm weich.

Schneiden Sie Ihre Zehennägel nicht zu kurz. Es sieht besonders schön aus, wenn Nagel- und Zehen-Ende auf selber Höhe sind. Über die Farbe des Lackes können Sie je nach Stimmung entscheiden. Meiden sollten Sie jedoch zu dunkle Farben, da diese die Zehen klumpig erscheinen lassen. Nach wie vor beliebt ist auch bei Fußnägeln der French-Manicure-Look.

Vergessen Sie als Abschluss nicht, Ihre Füße einzucremen. Ob mit kühlenden Lotionen für den Sommer oder um druckgefährdeten Stellen vorzubeugen - für jeden Fuß gibt es eine geeignete Creme. Bei stark beanspruchten Füßen empfiehlt es sich, regelmäßig Hirschtalgcreme aufzutragen.

Besonders gut wirken diese Pflegeprodukte, wenn die Füße abends damit dick eingecremt und in Baumwollsöckchen gepackt werden. Zarte, gepflegte Füße werden Ihnen am nächsten Morgen den Weg weisen.

Na, haben Sie auch schon Lust bekommen, ein "Barfüssiger" zu werden?

© Lisa Roth

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