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Schlafapnoe - was Sie dagegen tun können

Unter Schlafstörungen leidet jeder Mensch von Zeit zu Zeit. Schuld sind Umweltfaktoren wie Stress, Krach, Genuss von aufputschenden Getränken, Angst oder Unruhe. Meist legt sich das Problem von selbst, sobald die Ursachen einer Schlafapnoe beseitigt sind. Es gibt jedoch auch sehr ernste Schlafstörungen, die vom Arzt behandelt werden müssen. Wann wird es Zeit, zum Arzt zu gehen, und welche Möglichkeiten gibt es, um wieder zu einem gesunden Schlaf zurückzufinden?

Welche Formen der Schlafstörung gibt es?

Am häufigsten tritt die Insomnie auf. Sie äußert sich darin, dass der Betroffene schlecht oder gar nicht einschlafen kann oder mehrmals aufwacht. Manche Menschen müssen nachts umherlaufen, weil die Beine so stark kribbeln, dass sie es nicht im Bett aushalten (Restless-Leg-Syndrom).

Welche Ursachen können Schlafstörungen hervorrufen?

Die meisten Ursachen für schlechten Schlaf sind harmloser Natur. Ein zu fetthaltiges Essen oder aufputschende Getränke wirken sich schlafstörend aus, ebenso wie Krach und Licht. Schwangere Frauen, Menschen mit Migräne und anderen chronischen Erkrankungen oder Frauen in den Wechseljahren haben oft Probleme beim Ein- und Durchschlafen.

Es gibt auch einige ernste Ursachen, die Schlafapnoe hervorrufen. Herz- und Kreislaufstörungen, Schilddrüsenerkrankungen oder andere Erkrankungen können sich hinter den Problemen beim Schlafen verstecken. Häufig leiden auch Menschen mit Depressionen und Burn-out-Syndrom unter Nächten mit wenig oder gar keinem Schlaf. In diesen Fällen ist der Arzt der richtige Ansprechpartner.

Wann sollten Betroffene zum Arzt gehen?

Eine gelegentliche Phase schlechten Schlafes erfordert sicherlich noch keinen Arztbesuch. Anders ist es, wenn der Betroffene spürbar unter Schlafentzug leidet, den ganzen Tag müde ist oder eine nachlassende Leistungsfähigkeit feststellt.

Hält eine Schlafapnoe länger als einen Monat an, ist der Besuch des Arztes zu empfehlen. Es kann sich dann eine ernste Erkrankung hinter den Schlafproblemen verbergen.

Wie wird eine Diagnose bei Schlafapnoe gestellt?

Zunächst fragt der Arzt nach den Symptomen, wie häufig die Schlafstörung auftritt und wie sie sich äußert. Sind Umweltfaktoren an der Schlafapnoe schuld, wird er dazu raten, Stress abzubauen, abends keinen Alkohol oder Kaffee zu trinken und vielleicht ein abendliches Ritual einzuführen.

Lassen sich keine äußeren Faktoren feststellen, geben Untersuchungen der Körperwerte Aufschluss über den Gesundheitszustand. Der Arzt erkennt, ob sich eine schwere Erkrankung hinter den Symptomen der Schlafapnoe verbirgt. Bei psychosomatischen Störungen empfiehlt er vielleicht auch eine psychologische Beratung.

Eine weitere, mittlerweile häufig genutzte Diagnosemöglichkeit bei Schlafapnoe sind Schlaflabore. Dort verbringt der Patient eine Nacht, in der er an verschiedene Geräte angeschlossen wird. Sie messen Hirnströme und andere Körperfunktionen und ermöglichen so einen Aufschluss darüber, weshalb die Schlafstörungen auftreten.

Wie lassen sich Schlafstörungen behandeln?

Schlaftabletten sind nicht die beste Lösung bei Schlafapnoe. Gegen eine gelegentliche Einnahme spricht nichts, nur als Dauerzustand lassen sich die Schlafstörungen damit nicht bekämpfen. Besser ist es, die äußerlichen Störfaktoren bei Schlaflosigkeit auszuschalten.

Eine angenehme Schlafatmosphäre hilft beim Ein- und Durchschlafen. Der Raum sollte weder zu warm noch zu kalt sein. Kurzes Lüften vor dem Schlafengehen sorgt für ausreichend Sauerstoff. Das Entfernen von elektrischen Geräten aus dem Schlafzimmer kann hilfreich sein. Gerade die kleinen Leuchten von Fernsehern und Computern mit Standby-Tasten wirken sich sehr nachteilig auf die Nachtruhe aus. Es ist ohnehin besser, wenn das Schlafzimmer ausschließlich zum Schlafen und nicht zum Arbeiten oder für andere Tätigkeiten genutzt wird.

Menschen, die unter Schlafapnoe leiden, sollten abends auf Alkohol, schwarzen Tee, Kaffee und stark zuckerhaltige Getränke verzichten. Ein abendliches Ritual hilft beim Einschlafen. Eine Stunde vor dem Schlafengehen ein kleiner Spaziergang an frischer Luft dient der Entspannung. Sportler sollten das Training spätestens eine Stunde vor dem Schlafengehen beenden.

Sehr förderlich für gesunden Schlaf ist Regelmäßigkeit. So sollten Betroffene stets zur gleichen Stunde ins Bett gehen und morgens auch wieder aufstehen. Schon die Großmütter empfahlen warme Milch mit Honig als beruhigendes Getränk. Tees mit Lavendel, Baldrian oder Hopfen sind Alternativen für Betroffenen, die keine Milch vertragen.

Stress, Angst und andere psychische Probleme sollten so weit wie möglich abgebaut werden. Manchmal hilft der Psychologe dabei, mit Stress besser klarzukommen, und dann auch besser einzuschlafen.

Für Menschen, die schnarchen, mit den Zähnen knirschen oder andere Auffälligkeiten haben, sind spezielle Zahnschienen eine Option. Bei Problemen im Rachenraum kommen Betroffenen häufig nicht um einen kleinen medizinischen Eingriff herum.

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