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Aromamassage - natürliche Öle zur sanften Entspannung

Massagen mit Aromaölen beflügeln die Sinne und lassen Muskeln entspannen. Woraus Aromamassageöle bestehen und worauf ihre Wirkung beruht, erläutern wir in diesem Beitrag.

Basisöle für das Massageöl

Als Grundlage für die Herstellung von Aromamassageölen dienen die sogenannten Basisöle. Sie besitzen meist sehr dezente arteigene Eigenschaften wie Geruch oder Geschmack und lassen damit ausreichend Raum zur Entfaltung der später zugesetzten Aromen. Basisöle können chemischen oder pflanzlichen Ursprungs sein.

Chemische Basisöle, die Paraffine, bestehen aus einem Gemisch von gesättigten Kohlenwasserstoffen. Aufgrund ihrer Zusammensetzung bilden die ungiftigen, geruchsneutralen Öle auf der Haut eine Art Schutzschicht. Sie ziehen nicht in die Haut ein. Einer ihrer Vorteile liegt in ihrer unbegrenzten Haltbarkeit.

Basisöle pflanzlichen Ursprungs können, je nach Fettsäurezusammensetzung, gut von der Haut aufgenommen werden. Daher, und aufgrund ihres natürlichen Ursprungs, werden pflanzliche Basisöle oft als Grundlage für die Herstellung von Aromamassageölen bevorzugt. Im Vergleich zu Paraffinen sind sie jedoch nur begrenzt haltbar. Ihre Haltbarkeit wird durch Licht zusätzlich verkürzt, weshalb diese Öle in dunklen Flaschen aufbewahrt werden.

Sonnenblumenöl, Sesamöl, Sojaöl oder Jojobaöl sind einige Beispiele für beliebte Basisöle aus natürlichen Quellen.

Was ist ein Aromamassageöl?

Die beschriebenen Basisöle können in ihrer reinen Form für die Massage verwendet werden. Soll das Massageöl spezielle körperliche Beschwerden lindern oder soll die Massage entspannen und die Sinne anregen, werden die Basisöle verfeinert. Sie erhalten ihre besondere Note durch Beimischung diverser ätherischer Öle und werden so zu einem sogenannten Aromamassageöl.

Ätherische Öle sind leicht flüchtige, intensiv duftende Substanzen. Sie werden in den Öldrüsen von Pflanzen gebildet und im Pflanzengewebe gespeichert. Die Öle können aus Blüten, Blättern, Samen, Wurzeln oder aus dem Holz der Pflanze gewonnen werden. Ein optimales Mischverhältnis entsteht aus 100 ml Basisöl mit 15 bis 20 Tropfen eines oder mehrerer ätherischer Öle. Höher sollte das Mischverhältnis nicht sein, um eventuelle allergische Reaktionen auszuschließen.

Ayurveda, Traditionelle Chinesische Medizin, Naturheilkunde – diese und viele weitere Medizinlehren verwenden Aromamassagen, um gezielt bestimmte Leiden zu lindern oder gar zu heilen. Vor allem aber dienen die Öle der Entspannung von Körper, Geist und Seele.

Für den Begriff "Massage" existieren mehrere mögliche Quellen. Aus dem Griechischen stammt das Wort "massein", es bedeutet "kneten". Im Hebräischen steht "massa" für "betasten". Die Araber beschreiben "reiben" als "massah". Dies deutet darauf hin, dass die Massage weltweit schon sehr lange eine Bedeutung als Heilmethode besitzt.

Dass dabei auch Öle eine bedeutende Rolle einnahmen, zeigt das Beispiel der alten Ägypter. Bei ihnen besaßen Duftöle einen höheren Wert als Gold und Silber. Die Öle standen für das ewige Leben und wurden selbst über den Tod hinaus, zur Salbung der Verstorbenen, verwendet. Einen ähnlichen Stellenwert der Öle fanden Forscher auch im alten römischen Reich.

Aromamassageöle und ihre Wirkung

Eine Vielzahl der Öle besitzt neben der entspannenden Wirkung auch entzündungshemmende, muskelrelaxende, antibakterielle und durchblutungsfördernde Eigenschaften.

Lavendelöl gilt als Förderer für den gesunden Schlaf. Vor dem Einschlafen auf die Handflächen gerieben oder mit einem Diffuser leicht auf das Kopfkissen gesprüht, kann es das Einschlafen und das Durchschlafen erleichtern. Es fördert aufgrund seines hohen Kampfergehaltes die Hautdurchblutung und unterstützt dadurch die Selbstheilungskräfte und die Erneuerung der Hautzellen. Der hohe Gehalt an Linalool verleiht dem Lavendelöl zusätzlich eine antimikrobiotische Wirkung, die Akne und Hautpilze mindert.

Eine Massage mit YingYang-haltigem Öl wirkt ebenfalls beruhigend, gleichzeitig jedoch auch stimmungsaufhellend. Bei Menstruationsbeschwerden mildert es schmerzhafte Krämpfe im Unterleib.

Melissenöl harmonisiert Körper und Geist bei Zuständen von innerer Unruhe und Nervosität. Zudem regt es die Bildung von Magensaft an und wirkt dadurch verdauungsfördernd.

Das Rosenöl wurde bereits vor 1000 Jahren von dem Alchemisten Avicenna zur Milderung psychischer und physischer Leiden empfohlen. Inzwischen gilt es als das bekannteste und wertvollste Duftöl. Neben seinem beruhigenden Einfluss wirkt es entzündungshemmend und antibakteriell, was es auch zu einem beliebten Mittel gegen Zahnschmerzen und Herpes werden ließ.

Eine sanfte Massage mit aromatischen Ölen aus Ingwer oder Kardamom beruhigt den Magen und hilft bei Übelkeit. Durch seine fiebersenkende und schweißtreibende Wirkung hilft Ingweröl auch hervorragend bei Erkältungen. Für Rheumapatienten lässt die durchblutungsfördernde Wirkung des Öls entzündungsauslösende Stoffe leichter aus den Gelenken transportieren.

Eukalyptusöl ist vor allem aufgrund seiner schleimlösenden Wirkung bei Erkrankungen der oberen Atemwege bekannt. Das enthaltende 1,8-Cineol verhilft sowohl den Schleim aus den Bronchien abzutransportieren, als auch verstopfte Nasen und Nebenhöhlen zu befreien. Da es, ähnlich wie Ingwer, ebenfalls die Durchblutung fördert, hilft auch das Eukalyptusöl bei rheumatischen Beschwerden.

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